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Kernen, 10.02.2026

UFW Kernen diskutiert Zukunftsfähigkeit der Gemeinde

Teilnehmer der Diskussion bei der Mitgliederversammlung UFW 2026

Bild: Vorstand und Vortragende bei der Diskussionsrunde zur Mitgliederversammlung UFW



Unter dem Motto „Wie zukunftsfähig ist Kernen?“ fand im Nachgang der Mitgliederversammlung, die vom Vorsitzenden der UfW Michael Schyschka geleitet wurde, eine öffentlichen Gesprächsrunde der UfW statt. Moderiert wurde die Diskussion von der stellvertretenden UfW-Vorsitzenden Nicole Rentzsch gemeinsam mit Christoph Kern.

Im Mittelpunkt standen die aktuellen finanziellen Herausforderungen der Gemeinde Kernen sowie deren Auswirkungen auf Bürgerinnen, Bürger, Verwaltung und Wirtschaft. Diskutiert wurden unter anderem das beschlossene Sparpaket des Gemeinderats, Einsparungen im laufenden und investiven Bereich sowie die Frage, wie notwendige Zukunftsprojekte trotz angespannter Haushaltslage verantwortungsvoll umgesetzt werden können.

Als Gesprächsgäste begrüßte die UfW Florian Schenk, 1. Vorsitzender des Gewerbevereins Kernen, Marcel Schindler, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Gemeinde, sowie Hans Dietzel, langjähriges Mitglied des Gemeinderats. Sie brachten unterschiedliche Perspektiven aus Wirtschaft, Verwaltung und Kommunalpolitik in die Diskussion ein.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der lokalen Wirtschaftsförderung, der Entwicklung des Gewerbegebiets Lange Äcker III sowie der Situation des Einzelhandels in Kernen. Themen wie Fachkräftesicherung, Leerstände in den Ortskernen und die Unterstützung ansässiger Betriebe wurden intensiv beleuchtet.

Auch umstrittene Projekte wie die geplante Mediathek in der Hangweide sowie Prioritäten bei Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Soziales kamen zur Sprache. Ziel der Veranstaltung war es, Transparenz zu schaffen, unterschiedliche Sichtweisen abzubilden und den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern zu fördern.

Die UfW Kernen betonte abschließend, dass eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung der Gemeinde nur im gemeinsamen Austausch zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft gelingen könne.

Die aktuellen Zeiten stellen Kommunen vor große Herausforderungen. Umso wichtiger ist ein umsichtiger und verantwortungsvoller Umgang mit den finanziellen Mitteln. Die Gesprächsrunde machte deutlich, dass Kernen trotz schwieriger Rahmenbedingungen gut aufgestellt ist, gemeinsam Lösungen sucht und die Weichen für eine nachhaltige Zukunft stellt.

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Kernen, 03.02.2026

Bleibt es die Hindenburgstraße?

Die Bürgerinitiative „Hindenburgstraße“ setzt sich für eine Umbenennung der Hindenburgstraße ein. Im ersten Schritt wird in einem Einwohnerantrag von der Gemeinde gefordert Gutachten über Paul von Hindenburg und das Wirken von Hildegart Spieth (sie leistete Widerstand gegen den Nationalsozialismus) anfertigen zu lassen. Zudem werden Informationen über die Auswirkungen einer Straßenumbenennung für die Anwohner erbeten.

In der letzten Gemeinderatssitzung konnte Michael Burger, einer der Vertrauenspersonen der Initiative, ausführlich über das politische Wirken von Paul von Hindenburg berichten. Herr Burger hat sich sehr in die Materie eingearbeitet und spannend vorgetragen.

Die fünf Fraktionen im Gemeinderat haben sich beraten und sich auf einen gemeinsamen Beschlussantrag geeinigt und diesen auch beschlossen. Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt eine öffentliche Informationsveranstaltung zur Person Paul von Hindenburg zu organisieren und zu prüfen, welche Maßnahmen einer sichtbaren Erinnerungskultur umgesetzt werden können, ohne den bestehenden Straßennamen zu ändern. Zudem sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um das Andenken an Hildegard Spieth im öffentlichen Bewusstsein der Gemeinde zu erhalten und zu stärken.

Noch etwas Statistik: Derzeit gibt es in Deutschland über 100 Hindenburgstraßen, in unserer Nähe u.a. in Weinstadt und in Esslingen. In Berlin gibt es den berühmten Hindenburgdamm.

Das Wirken von Paul von Hindenburg muss sehr kritisch gesehen werden. Aber rechtfertigt dies eine Umbenennung? Straßenumbenennungen führen gerne zu kontroversen Diskussionen, so auch in Kernen. Den Einwohnerantrag für eine Umbenennung haben 368 Personen unterschrieben. Es gibt einen Gegenantrag, in dem die Umbenennung abgelehnt wird. Den Gegenantrag haben 484 Personen unterschrieben.

Wir von der UFW Fraktion werden uns intensiv mit diesem Thema beschäftigen und uns eine Entscheidung nicht leichtmachen.

Die UFW-Fraktion Hans Dietzel, Erich Ehrlich, Christoph Kern, Martin Weiß

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Kernen, 10.01.2026

Erich Ehrlich ist 80



Unser Gemeinderat Erich Ehrlich feierte Ende 2025 einen ganz besonderen Geburtstag. Nun ist er stolze 80 Jahre alt, aber immer noch kein bisschen müde. Trotz Geburtstagsstress und prall gefülltem Terminkalender konnten wir Erich an seinem Ehrentag bei einem Glas Sekt in der Vinothek KERN Weine einen kleinen Genießerkorb überreichen. Sein unglaublicher ehrenamtlicher Einsatz in den Vereinen, auf Veranstaltungen und in der Gemeindepolitik machen Ihn zu einem der bekanntesten Kernener Bürger und einem wichtigen Teil der Dorfgemeinschaft.

Wir hoffen, dass er noch lange das tun kann, was er liebt.

Wir wünschen ihm alles Gute, Glück und Gesundheit!

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